Auszeichnungen und Preise für die Bachelorarbeit erreichen

Inhalt

Die wenigsten Studenten sind sich bewusst, dass man Preise für die Bachelorarbeit
gewinnen kann! Das klingt womöglich komisch, wenn man es zum ersten Mal hört, denn es entspricht nicht wirklich dem Prinzip einer Thesis. Diese soll man in erster Linie schreiben, um eine Note zu erhalten und eine Leistung zu erbringen. Auszeichnungen für die Bachelorarbeit zu erhalten kann aber äußerst prestigeträchtig und lukrativ sein. Worauf man achten muss, um dies zu erreichen, wird in diesem Artikel erklärt.

Auszeichnungen für die Bachelorarbeit erhalten

Das große Hindernis, welches für die meisten Studenten besteht, um Auszeichnungen zu erhalten, ist deren geringe Popularität. Kaum einer weiß, dass es solche Auszeichnungen überhaupt gibt. Dabei hat die monetäre oder anderweitige Belohnung gut geschriebener Abschlussarbeiten eine lange Tradition. Schon seit dem sechsten Jahrhundert, seitdem die ersten Klosterschulen und Domschulen stehen, gibt es diese Möglichkeit (vgl. Pospiech 2012: 206ff).

Heutzutage besteht eine sehr große Vielfalt an Preisen und Auszeichnungen für besonders gute akademische Leistungen und wissenschaftliches Arbeiten. Hinzugefügt werden muss an dieser Stelle aber auch, dass Studenten, welche mit ihren Leistungen deutlich herausstechen, selten durchs Raster fallen. Merkt ein Prüfer bzw. Betreuer, dass er eine ausgezeichnete Leistung vor sich hat, sollte dieser die Verbindung zwischen Student und Komitee herstellen.

Natürlich geschieht dies nicht jedes Mal, weshalb es wichtig ist, sich selbst über solche Möglichkeiten zu erkundigen. Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn man sich gleich für alle in Frage kommenden Preise und Auszeichnungen bewirbt. Denn, auch wenn man die größten und begehrtesten Preise für die Bachelorarbeit nicht erhält, sind die kleineren nicht zu verachten (vgl. Theisen 2013: 24ff).

Was gibt es für wen zu gewinnen?

Die wohl wichtigste Frage für Studenten ist, was es für die Thesis zu gewinnen gibt. Ist es der Mühe überhaupt wert, einen Finger hierfür zu rühren? Geht es nur um Prestige oder winken auch ein paar Scheine? Die Antwort ist eindeutig; ja, es kann sich in jeder Hinsicht lohnen. Die Bewerbung ist wie immer eine Sache von Passgenauigkeit und Sorgfalt. Die Bewerbung sollte sollte also zur Preisausschreibung und vor allem makellos sein. Rechtschreibfehler und falsche Kommata kann man mit einem Korrekturlesen für die Bewerbung ausschließen, beim Inhalt der Bewerbung sollte man den Betreuer hinzuziehen. Wahrscheinlich muss er sowieso ein Gutachten mitschicken und ist eng in die Bewerbung eingebunden.

Monetäre Preise

Mit einer gut geschriebenen Bachelorarbeit kann man gutes Geld verdienen. Allerdings darf man sich nicht täuschen, denn die Anforderungen sind sehr hoch, um für einen Preis in Frage zu kommen. Nur die Besten können Preise für die Bachelorarbeit erhalten. Und die Konkurrenz ist groß. Dafür kann man mit Geldpreisen bis zu mehreren tausend Euro rechnen.

Man kann in verschiedenen Kategorien Preise für die Bachelorarbeit erhalten, nämlich:

  1. innerhalb einer Hochschule
  2. im ganzen Land aber nur für eine Disziplin
  3. sowie diejenigen, die landesweit und für alle Disziplinen gelten (vgl. Pospiech 2012: 206 ff.)

Nicht bei jedem Ausschreiben ist die Art des Vorgehens gleich. In den meisten Fällen kann man sich selbst bewerben. Für mache, vor allem hochdotierte Preise, schlägt der Prüfer den Studenten für einen Preis vor. Wie es im konkreten Fall aussieht, ist heutzutage leicht nachzuprüfen, zum Beispiel über die jeweiligen Portale im Internet.

Nicht monetäre Preise

Nicht monetäre Preise, sprich ehrenvolle Auszeichnungen für gute Leistungen, sind ebenfalls nicht zu verachten. Solche Ehrentitel bedeuten, ebenso wie die mit Geld verbundenen Preise, so etwas wie einen Ritterschlag innerhalb des Hochschulsystems. Ob ein Student nun eine monetäre oder nicht monetäre Auszeichnung bekommt; beide Formen helfen im weiteren Verlauf der akademischen Karriere.

Hier schadet es nicht, auf lange Sicht zu denken und auf die Zeit nach dem Studium zu achten. Wenn man sich um einen Job bewirbt, sticht man mithilfe der Auszeichnungen mit Sicherheit aus der Masse der Bewerber heraus (vgl. Theisen 2013: 24ff).

Als Beispiel für einen nicht monetären Preis sind Auszeichnungen für Engagement zu nennen. Junge Studenten können Preise für die Bachelorarbeit erhalten, wenn sie sich herausragend sozial engagieren. Eine derartige Auszeichnung verleiht, zum Beispiel, das Land Nordrhein-Westfalen in Form eines Nachweises des Engagements.

Beispiele für monetäre Preise

An einer Hochschule: Ein Beispiel für die Belohnung von besonders guten Arbeiten liefert die Humboldt Universität zu Berlin. Für eine Bachelorthesis gibt es 750 Euro, für eine Masterarbeit 1500 Euro, und Dissertationen werden mit 3000 Euro belohnt. Die Voraussetzung ist natürlich stets, dass die vorgelegte Arbeit gut genug ist. Ähnliche Belohnungen kann man auf vielen Hochschulen des Landes finden (vgl. Humboldt Universität zu Berlin 1017: 1).

Landesweit für eine Disziplin: Preise für akademische Arbeiten müssen nicht unbedingt von einer Universität oder einer staatlichen Stelle ausgehen. Dies zeigt das Beispiel des Goldmedia-Preises für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft. Die innovative Forschungsgruppe honoriert exzellente Arbeiten aus dem Bereich der Medienwirtschaft mit 1.500 Euro. Der Student muss sich für diesen Preis eigenständig bewerben.

Landesweit für jede Disziplin: Der am höchsten dotierte Preis in Deutschland ist der Deutsche Studienpreis. Hier winken dem Studenten satte 25.000 Euro. Doktorarbeiten aus jedem Studiengebiet dürfen bei der Ausschreibung mitmachen. Die Voraussetzung hierfür ist, dass man die Promotion mit magna oder summa cum laude abgeschlossen hat und dass die Arbeit gesellschaftlich relevant ist. Ähnlich hoch dotierte Preise bestehen ebenfalls für Bachelorarbeiten (vgl. Körber Stiftung 2017: 1).

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, ein bisschen oder sogar viel Geld mit der Bachelorarbeit zu verdienen. In weiterer Folge geht dies auch mit der Masterarbeit oder der Dissertation. An Preisen und Auszeichnungen für gute Leistungen mangelt es nicht. Es gibt dutzende Anlaufstellen, sowohl an den Hochschulen selbst sowie landesweit für die eigene Disziplin und Disziplin-übergreifend.

Um die meisten Preise muss man sich selbst bemühen, was allerdings sehr einfach durchzuführen ist. Die einzig wirklich große Hürde, um eine der monetären oder nicht monetären Auszeichnungen zu erhalten, ist die Qualität der Arbeit. Diese hat man selbst in der Hand und nur indem man sich anstrengt kann man Preise für die Bachelorarbeit erhalten.

Literatur

Pospiech, Ulrike (2012): Wie schreibt man wissenschaftliche Arbeiten?, Mannheim.

Theisen, Manuel-René (2013): Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit, München.

Die folgenden Artikel könnten ebenfalls interessieren
Autor:
Blogverzeichnis - Bloggerei.de